Nach einem zweitägigen Besuch in Wallis intensiviert sich die Kooperation zwischen italienischen und Schweizer Justizbehörden bezüglich der Brandkatastrophe von Crans-Montana. Die italienischen Ermittler zielen darauf ab, etwa tausend Dokumente aus einem umfangreichen Dossier mit insgesamt 3500 Seiten zu erhalten, das sie vor Ort einsehen konnten. Laut der Nachrichtenagentur ANSA hat die Staatsanwaltschaft Sitten zugesichert, den komplexen Prüf- und Übermittlungsprozess durch Unterstützung des Bundesamts für Justiz zu beschleunigen. Die Nutzung dieser Dokumente ist jedoch erst nach Abschluss des internationalen Rechtshilfeverfahrens gestattet.