Auf dem Weg von Dübendorf nach St. Moritz stösst ein Kunde der SBB, David Meier genannt, auf unerwartete Probleme. Er hatte zusammen mit seiner Frau Sandra bereits Wochen vorher zwei Sparbillette erworben. Eine Zugbegleiterin bemerkte während der Fahrt von Zürich nach Landquart einen Fehler: Beide Billette trugen den Namen Davids. Obwohl David Meier dies nicht gewusst hatte, wie er im SRF-Konsumentenmagazin „Espresso“ bestätigte, waren beide Tickets personalisiert und damit ungültig.
Das Paar musste daraufhin ein neues Ticket für rund 40 Franken kaufen und zahlte zusätzlich einen Zuschlag von 10 Franken. David Meier ärgerte sich darüber besonders, da bereits zwei Tickets bezahlt worden waren und der SBB kein Schaden entstanden war. Bei einer nachfolgenden Kontrolle auf dem Weg nach St. Moritz wurde das Problem gelöst, indem die Zugbegleitung keine weiteren Anforderungen stellte.
Nachdem er sich an den SBB-Kundendienst gewandt hatte, erstattete dieser David Meier einen Teil der Kosten, abzüglich eines Selbstbehalts von 10 Franken. Für ihn ging es nicht nur um das Geld; er wünschte sich mehr Flexibilität bei solchen Versehen seitens der SBB. Seit Februar 2026 zeigt die SBB-App eine Warnung an, wenn zwei Sparbillette auf denselben Namen ausgestellt werden sollen.
Der SBB-Mediensprecher Reto Schärli entschuldigte sich für den Vorfall und betonte die Herausforderung, bei Kontrollen Ermessensspielraum zu nutzen. Gleichzeitig sei es wichtig, alle Reisenden gleich zu behandeln. Der Anstieg der Zahl von Fahrgästen ohne gültige Tickets wurde als Problem genannt, das zu erheblichen Verlusten führe.
Die SBB versichert jedoch, dass sie in vielen Fällen Kulanzentscheide nachträglich fällen wird, insbesondere bei offensichtlichen Irrtümern. Obwohl oft Zuschläge oder Gebühren anfallen, gibt es Ausnahmen, je nach Einzelfall. Diese Informationen wurden von Radio SRF 1 im Programm „Espresso“ am 23. April 2026 um 8:10 Uhr bekannt gegeben.