Am Nachmittag des vergangenen Freitags bildete sich im Abschnitt zwischen Faido und Airolo eine Rückreisekolonne von neun Kilometern auf der Autobahn A2. Laut Touring-Club Schweiz (TCS) verlängerte sich die Fahrzeit für dieses Streckenstück um etwa 100 Minuten, wie er auf X berichtete. Ursprünglich hatte sich der Rückreiseverkehr kurz vor 14 Uhr auf zehn Kilometer ausgedehnt.
Auch in der Gegenrichtung war Geduld gefragt: Der Stau erstreckte sich zwischen Erstfeld und Göschenen über acht Kilometer. Dies führte zu einem Zeitverlust von mehr als einer Stunde für die Reisenden.
Beide Tunnelröhren mussten zeitweise aufgrund eines defekten Fahrzeugs gesperrt werden.
Der Oster-Reiseverkehr erreichte seinen Höhepunkt am Karfreitagmittag, als sich der Verkehrsstrom in südlicher Richtung auf 21 Kilometer ausdehnte. Gemäß TCS bedeutete dies für die betroffenen Autofahrer eine Wartezeit von bis zu dreieinhalb Stunden.
Auch bereits am Gründonnerstag hatte der Stau auf dem Gotthard seinen Höhepunkt um 14:20 Uhr mit einer Länge von 15 Kilometern erreicht. Bis 18:10 Uhr verringerte sich die Kolonne wieder auf 13 Kilometer. Am Samstag und Sonntag kam es ebenfalls zu zeitweisen Behinderungen, jedoch in geringerem Ausmaß.
Bericht: SRF 4 News, 4. April 2026, 01:30 Uhr; Quelle: sda/spic; hosb