Die Mitte hat sich entschieden, die Zuwanderung nicht durch eine maximale Zahl zu beschränken. Am Samstag in Zug stimmten die Delegierten mit überwältigender Mehrheit von 221 zu 1 Stimmen bei acht Enthaltungen gegen die SVP-Initiative “Keine 10-Millionen-Schweiz”, da sie mehr Probleme schaffe als löse. Auch der Vorstand hatte sich bereits für eine Ablehnung ausgesprochen, wie am 14. Juni beschlossen wurde.
Yvonne Bürgin, Nationalrätin aus Zürich, äußerte, dass die Initiative zwar ein relevantes Thema aufgreife. Allerdings würde eine starre Obergrenze keinen Spielraum mehr lassen und zu einer planwirtschaftlichen Entwicklung führen. Sollte diese Grenze überschritten werden, wäre faktisch das Ende der Personenfreizügigkeit besiegelt.