General Min Aung Hlaing, der neu gewählte Präsident Myanmars, hat eine umfassende Amnestie verkündet. Diese Maßnahme sieht die Freilassung zahlreicher Inhaftierter vor und beinhaltet zudem eine Verkürzung sowie Milderung von Strafen.
Über 4.300 Personen sollen demnach aus den Gefängnissen entlassen werden. Gemäß Informationen des staatlichen Fernsehens Myanmars gehören dazu auch die Umwandlung aller Todesurteile in lebenslange Haftstrafen und eine Reduzierung längerer Freiheitsstrafen, einschließlich der von Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi.
Die Amnestie wurde zum Anlass des buddhistischen Neujahrsfests erlassen. Sie stellt eine der ersten offiziellen Handlungen General Min Aung Hlaings dar, der sich vor zwei Wochen zum Präsidenten Myanmars wählen ließ.