Nach dem Scheitern der Ampelkoalition legen die Grünen mit Unterstützung von Unternehmern eine neue Richtlinie für ihre Wirtschaftspolitik fest. Eine Schlüsselfigur in diesem Prozess ist Katharina Beck, die finanzpolitische Sprecherin ihrer Partei. Im Podcast “NZZ Machtspiel” betont sie: «Wir müssen souverän für unsere Energie sorgen können.» Hören Sie den Podcast auch auf Spotify, Apple Podcasts oder Castbox.
Katharina Beck führt den neu eingerichteten Wirtschaftsbeirat der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen an. Als Abgeordnete aus Hamburg und finanzpolitische Sprecherin berichtet sie, dass die sechzig Mitglieder des Beirats auch Kritik äusserten, insbesondere zur Umsetzung der Gaswende unter dem ehemaligen Wirtschaftsminister Robert Habeck. Dieser Ansatz wurde zuvor gelobt: «Und jetzt soll es falsch gewesen sein?» Beck sieht die Mehrkosten für diese Energiewende als zukunftsorientierte Investitionen, um unabhängiger zu werden und nicht auf andere Staaten angewiesen zu sein: «Deswegen gilt es jetzt so zu investieren – wenn wir schon Milliarden ausgeben –, dass wir das nicht Putin und Trump in den Rachen schmeissen, sondern in unser eigenes Land investieren.»
In der aktuellen Folge von “NZZ Machtspiel” diskutiert Katharina Beck mit Beatrice Achterberg von der NZZ über ihre Vorliebe für schnelle Autos, die Möglichkeiten der Kernfusion und ob sie den Posten der Wirtschaftsministerin anstelle von CDU-Politikerin Katharina Reiche antreten möchte.
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