Die Kantonspolizei Glarus hat die Ergebnisse einer internen Untersuchung über umstrittene Geschwindigkeitsmessungen am Kerenzerberg bekanntgegeben. Es wurden “handwerkliche und organisatorische” Mängel in der Polizeiarbeit eingestanden, wie Polizeikommandant Richard Schmidt vor den Medien erklärte. Er bestätigte, dass Fehler gemacht worden seien, jedoch ohne strafrechtlich relevante Verstösse. Über eine mögliche Rückerstattung von Bußgeldern gibt es bislang noch keine Entscheidung.
Die Untersuchung wurde durch Geschwindigkeitskontrollen ausgelöst, die im April 2021 am Kerenzerberg stattfanden und in gerichtlichen Verfahren endeten. Rund 600 Fahrer wurden an den Feiertagen dort geahndet.