In einer Überbauung im Baarer Weiler Arbach plant die Pensionskasse von Siemens, aus bestehenden 42 Einheiten 67 neue Wohnungen zu schaffen. Dies geschieht durch Aufstockungen ohne Abriss der Gebäude. Die genauen Auswirkungen auf die Mieter während des Umbaus sind noch unbestimmt, wobei ein Anstieg des Mietzinses erwartet wird.
Die PK Siemens besitzt mehrere Wohnbauten aus dem Jahr 1984 im Baarer Ortsteil Rütiweid. Diese sollen durch einen einfachen Bebauungsplan aufgestockt werden, wobei je Haus ein zusätzliches Vollgeschoss sowie eine Attika hinzukommen. Die Ausnützungsziffer kann um 20 Prozent erhöht werden. Derzeit liegt das Richtprojekt bei der Gemeinde Baar.
Laut Planungsbericht von Suter, von Känel, Wild Architekten sollen die bestehenden Satteldächer durch Aufstockungen mit Holzelementbauten ersetzt werden. Dies ermöglicht eine reduzierte, wenig lärmintensive Bauzeit und Ressourcensparen. Nördlich der Überbauung entsteht ein neues Gebäude mit elf Wohnungen, angepasst an den Hang.
Die Bauprojekte umfassen auch die Barrierefreiheit durch Aussenlifte und Rampen. Die Aufstockungen sowie ein Neubau erhöhen die Anzahl der Wohnungen auf 67, darunter zehn hindernisfreie Kleinwohnungen im Gartengeschoss.
Eine zusätzliche Tiefgarage ist geplant, um den Parkraumbedarf zu decken. Die Zukunft für die aktuellen Mieter bleibt jedoch ungewiss. Siemens-Sprecher Marc Estermann betont: «Zum jetzigen Zeitpunkt sind konkrete Auswirkungen auf die bestehenden Mietverhältnisse noch offen und werden sorgfältig geprüft.» Die Mieter wurden bereits im November 2025 informiert. Zum zukünftigen Mietniveau äussert sich Estermann vorsichtig, da es erst nach dem Bauprojekt festgelegt wird.