Das Halbfinal-Rückspiel zwischen Paris Saint-Germain und den Münchener Bayern blieb zwar ohne das Spektakel des 5:4-Spiels vor einer Woche, bot jedoch ein spannendes Duell auf höchstem Niveau. Schon nach drei Minuten war klar: Um ins Finale zu gelangen, müssten die Bayern mindestens zwei Tore erzielen, um die Verlängerung zu erreichen – und so dominierten sie das Spiel zunächst.
Das entscheidende Tor für die Bayern fiel erst in der 94. Minute durch Harry Kane, dessen Kopfball unhaltbar unter die Latte segelte. Doch obwohl Kane kurz darauf jubeln konnte, war er von Tränen des Entsetzens überwältigt – ein weiteres Tor blieb den Bayern verwehrt.
Kane hatte während des Spiels mit Herausforderungen zu kämpfen: Obwohl die Bayern Chancen erspielten, konnten sie sich gegen das geschlossene Verteidigungsverhalten der Franzosen nicht durchsetzen. Michael Olise und Luis Diaz versuchten es aus allen Positionen, verpassten jedoch wie Jamal Musiala auf der Zehnerposition.
Die Bayern waren offensiv aktiv, während PSG nach dem frühen Führungstreffer hauptsächlich auf Konter setzte. Nach einem Doppelpass zwischen Fabian Ruiz und Khvicha Kvaratskhelia wurde die Bayern-Abwehr ausmanövriert, Ousmane Dembélé nutzte seine Chance eiskalt (3.).
Im Finale am 30. Mai trifft PSG in Budapest auf Arsenal Budapest – eine Paarung ohne Vorgeschichte im Henkelpott-Finale. Nach einer 20-jährigen Pause spielen die „Gunners“ erstmals wieder um den Titel der Champions League, während die Franzosen zum zweiten Mal hintereinander das Endspiel erreichen.
SRF zwei, sportlive, 06.05.2026, 20:10 Uhr