Ein Angriff auf einen queeren Club in Belgrad, bei dem Reizgas eingesetzt wurde, hat für Aufsehen gesorgt. Laut Angaben einer LGBT+-Organisation drangen mehrere Männer am frühen Sonntagmorgen in das Lokal ein und verursachten unter den Gästen Panik sowie Atembeschwerden. Die Organisation überreichte der Polizei Videoaufzeichnungen und teilte mit, einen mutmaßlichen Täter identifiziert zu haben. Sie kritisiert zudem die Behörden dafür, dass sie nicht entschieden genug gegen Gewalt an LGBT+-Personen vorgehen. Der Verband warnt vor einer Zunahme von Hassverbrechen in Serbien.
In diesem Jahr wurden bereits mindestens 110 Vorfälle gegen Mitglieder der LGBT+-Gemeinschaft registriert – so viele wie noch nie seit Beginn der Erfassung.