Das vergangene Wochenende verzeichnete dank des milden Wetters zahlreiche Menschen, die nach draussen zogen. Die nationale Luftrettungszentrale der Rega meldete rund 100 Einsätze innerhalb von zwei Tagen.
Sonne und milde Temperaturen lockten viele Schweizerinnen und Schweizer an die frische Luft. Für die Crews der Rega bedeuteten diese Tage eine hohe Belastung, da die nationale Einsatzleitzentrale schweizweit ungefähr 100 Einsätze am Samstag und Sonntag zu koordinieren hatte, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.
Mediensprecher Mathias Gehrig beschreibt das Wochenende gegenüber Nau.ch als «intensiv», wobei er betont, dass die Anzahl der Einsätze nicht als außergewöhnlich hoch einzustufen sei. Im Jahresmittel organisiere man durchschnittlich etwa 40 Helikoptereinsätze pro Tag, so Gehrig weiter.
Dennoch können die Zahlen stark variieren: «An besonders hohen Tagen werden in unserer nationalen Luftrettungszentrale bis zu 120 Einsätze täglich geplant», fügt er hinzu.
Das breite Einsatzspektrum der Rega im Frühling wird ebenfalls betont. Während es bereits warm ist, finden sich im Gebirge noch Schneefelder, was die Rega-Crews zu Einsätzen nach Wintersport-, Sport-, Berg-, Flug- oder Verkehrsunfällen veranlasste.