In der Nähe von Brusio GR tobt weiterhin ein Brand. Die Kantonspolizei bestätigte gegenüber SRF, dass die Flammen trotz intensiver Löscharbeiten aktiv sind und das Tal stark verrauchen lassen.
Seit dem Mittwochmorgen unterstützen Löschhelikopter der Schweizer Armee die lokalen Feuerwehren bei den Eindämmungsarbeiten des am Dienstag ausgebrochenen Brandes.
Markus Walser, Mediensprecher der Kantonspolizei Graubünden, erklärte: «Die Eingrenzung und das Löschen des Feuers sind sehr schwierig und momentan nicht absehbar». Laut Polizeiangaben wurde der Brand durch ein lokales Unternehmen in Brusio legal verursacht, indem Abfallholz verbrannt wurde. Die Firma hatte eine Bewilligung hierfür, doch aufgrund Trockenheit und starkem Wind geriet das Feuer außer Kontrolle und breitete sich zu einem Waldbrand über zwei Quadratkilometer aus. Für die Bevölkerung bestehe keine Gefahr, auch nicht durch den Rauch im Tal.
In unmittelbarer Nähe des Kreisviadukts der Rhätischen Bahn (RhB) ausgebrochen, bleibt der Bahnverkehr bis auf Weiteres unterbrochen. Auch die Straße nach Viano GR ist gesperrt; das Dorf mit rund 60 Einwohnern ist nur über einen Forstweg erreichbar, wie Gemeindepräsident Pietro Della Cà berichtete.
Zur Sicherheit wurde die Stromleitung in der Nähe laut Polizei über Nacht abgeschaltet und Viano über einen Generator versorgt.
Die anhaltenden Flammen haben eine dichte Rauchwolke erzeugt, die sich über das gesamte Tal ausgebreitet hat. Die Einsatzkräfte setzen ihre Bemühungen fort, den Brand einzudämmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Regionaljournal Ostschweiz, 8.4.2026, 6.32 Uhr
;kelk;swam;liea