Die Schweiz ist in den letzten 30 Jahren Zeuge einer beachtlichen Anzahl von Asylanträgen gewesen. Seit dem Jahr 2000 wurden über 655’000 Asylgesuche eingereicht, wobei rund 530’000 reguläre Anträge und etwa 125’000 unter dem Schutzstatus S – hauptsächlich Ukrainerinnen und Ukrainer – gestellt wurden. Die jährlichen Kosten des Bundes für die Unterstützung von ca. 235’000 Personen im Asylsystem belaufen sich auf rund vier Milliarden Franken, zusätzlich zu den Ausgaben der Kantone und Gemeinden. Dabei liegt die Sozialhilfequote bei Flüchtlingen bei 82,9 Prozent.
Es ist wahr, dass nur 13 Prozent der Zuwanderung über Asyl erfolgen, da die Zahlen durch die Einwanderung aus der EU stark beeinflusst werden. Doch die Tatsache, dass rund 200’000 zusätzliche Personen hinzukommen und viele von ihnen vom Sozialstaat abhängig sind, ist nicht zu ignorieren. Hinzu kommt das Problem mit der importierten Gewalt.
Es bleibt fraglich, warum linke Kräfte die Asylmigration oft kleinreden. Was bringt es, eine immense Herausforderung und ein drängendes Problem auszublenden?