Der Schweizerische Fussballverband hat nach zwei Tagen die Nominierung für das WM-Team abgeschlossen, das im Juni in Nordamerika antritt. Nach der Bekanntgabe von 14 Spielern am Montag folgten zwölf weitere Namen. Neu dabei sind Torhüter Yvon Mvogo und die Verteidiger Aurèle Amenda, Eray Cömert sowie Luca Jaquez. Im Mittelfeld kommen Michel Aebischer und Fabian Rieder hinzu, während Dan Ndoye, Zeki Amdouni, Breel Embolo, Ruben Vargas, Cedric Itten und Christian Fassnacht die Angriffsreihe verstärken.
Fassnachts Wiedereinberufung nach zwei Jahren und sechs Monaten Abwesenheit überrascht. Zuletzt im November für Spiele gegen Schweden und Kosovo nominiert, blieb er diesmal zunächst unberücksichtigt. Auch Amdouni hatte Verletzungsbedenken zu überwinden nach einem Kreuzbandriss, der ihn fast die ganze Saison kostete. Bei Burnley kam er in den letzten drei Partien erst kurz vor Schluss zum Einsatz.
Das Tor hütet künftig entweder Marvin Keller (YB), Gregor Kobel (Dortmund) oder Yvon Mvogo (Lorient). Die Verteidigung bilden Manuel Akanji, Aurèle Amenda, Eray Cömert, Nico Elvedi, Luca Jaquez, Miro Muheim, Ricardo Rodriguez und Silvan Widmer. Das Mittelfeld und der Angriff werden durch Spieler wie Michel Aebischer, Zeki Amdouni, Breel Embolo, Christian Fassnacht, Remo Freuler, Cedric Itten, Ardon Jashari, Johan Manzambi, Dan Ndoye, Noah Okafor, Fabian Rieder, Djibril Sow, Ruben Vargas, Granit Xhaka und Denis Zakaria gebildet.
Die Kaderliste war bereits am Wochenende durchgesickert, wobei die Berichterstattung von derBlick erwartete Veränderungen im Vergleich zum Frühling bestätigte. Neben Fassnacht und Amdouni stößt auch Itten neu dazu, während Alvyn Sanches, Joël Monteiro und Vincent Sierro ausschieden. Trainer Murat Yakin wird am Mittwoch in einer Medienkonferenz weitere Details zu seiner Auswahl nennen.
SRF zwei, Sportflash, 18.05.2026, 20 Uhr; juh/sda