Die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) hat im letzten Geschäftsjahr einen Gewinn von 7,5 Millionen Franken erzielt. Dies ist vor allem der stark gestiegenen Nachfrage nach Fahrten auf dem Vierwaldstättersee zu verdanken. Die SGV transportierte mit ihren Schiffen über 3,3 Millionen Passagiere und erreichte damit eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr, wie aus einer Medienmitteilung der SGV-Gruppe hervorgeht. Zudem gelang es dem Unternehmen, den CO2-Ausstoß seit 2019 um 16 Prozent zu reduzieren.
Trotz eines Gewinns von 9,6 Millionen Franken im Jahr 2024 wird das Ergebnis des Jahres 2025 als erfolgreicher gewertet. Der höhere Vorjahresgewinn war durch einen periodenfremden Ertrag in Höhe von 3,5 Millionen Franken beeinflusst worden, welcher aus der Auflösung einer Corona-Härtefall-Rückstellung bei der Tochtergesellschaft Tavolago AG stammte. Der Umsatz blieb mit 91 Millionen Franken nahezu auf dem Vorjahresniveau (92 Millionen Franken).
Neben den positiven Gewinnzahlen hebt die SGV-Gruppe die gestiegene Passagieranzahl hervor, welche um 7,6 Prozent auf 3,3 Millionen angestiegen ist. Dieser Anstieg steht im Kontrast zu vielen Schweizer Schifffahrtsgesellschaften, die im selben Jahr stagnierende Zahlen verzeichneten.
Die SGV-Flotte war für rund 5100 Tonnen CO2-Ausstoß verantwortlich und trug damit 1,5 Prozent zum CO2-Ausstoß des öffentlichen Verkehrs der Schweiz bei. Ein Ziel der SGV ist es, den Ausstoß bis 2026 um 20 Prozent gegenüber dem Jahr 2019 zu senken.
Zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes trägt auch die Elektrifizierung der MS Rütli bei. Zudem startete im Herbst 2025 die Umrüstung der MS Saphir auf einen Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb, dessen Betrieb für den Spätherbst 2026 geplant ist.