Die Sozialdemokratische Partei (SP) des Kantons Zug hat ihre Nominierung für die Regierungsratswahlen bekannt gegeben. Als Kandidatin tritt Juristin und aktuell als Dissertationsschreiberin im Bereich Finanzmarktrecht tätige Jessica Gauch an, um sich für einen inklusiven Rechtsstaat starkzumachen.
Die Bekanntgabe erfolgte am Mittwoch durch eine offizielle Medienmitteilung der Partei. Gauch möchte im Regierungsrat vor allem die Interessen von Menschen ohne Lobby und Normalverdiener vertreten. Ihre berufliche Laufbahn umfasst unter anderem die Rolle als Co-Projektleiterin der “Finanzplatz-Initiative” sowie die Tätigkeit als Fachreferentin in den nationalen Räten für die SP-Fraktion. Zurzeit bereitet sie sich zudem auf die Anwaltsprüfung vor.
In ihrer ehrenamtlichen Rechtsberatung unterstützt Gauch Mieter und geflüchtete Familien, was ihr Einblick in die Probleme von Menschen ohne politische Unterstützung gegeben hat. In der Mitteilung betont sie: “Der demokratische Rechtsstaat soll für alle da sein.” Als Regierungsrätin plant sie unter anderem, Bauland für Genossenschaftswohnungen zu sichern, Normalverdiener finanziell zu entlasten und Gleichstellung durch mehr einheimische Energien sowie zugängliche Weiterbildungen voranzutreiben. Ihrer Ansicht nach wird den Zukunftschancen von Menschen mit niedrigen bis mittleren Einkommen aktuell nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt.
Zari Dzaferi, Co-Präsident der SP Kanton Zug, unterstützt Gauchs Position in der Mitteilung: “Im Regierungsrat braucht es eine konsequente Vertretung der Normalverdienenden.” Er betont, dass für diese Bevölkerungsgruppe die Lebensumstände im Kanton zunehmend schwieriger werden. Am 4. Oktober sei daher ein klares Zeichen gegen leere Wohnversprechungen gefragt: “Es braucht Taten statt Worte. Packen wir es gemeinsam an.”
Verwendete Quellen:
Medienmitteilung SP Kanton Zug