Die Jahresrechnung 2025 zeigt für die Stadt Zug einen deutlich besseren Abschluss als geplant. Mit einem Überschuss von 98,3 Millionen Franken wurde das Budgetziel, ein Minus von 0,5 Millionen Franken, klar übertroffen. Der Vorjahresüberschuss lag bei 144,0 Millionen Franken. Die Gesamteinnahmen betrugen 499,8 Millionen Franken, während die Ausgaben sich auf 401,6 Millionen beliefen. Ein wesentlicher Faktor für das gute Ergebnis sind hohe Steuereinnahmen: von natürlichen Personen wurden 182,3 Millionen und von juristischen 166,2 Millionen eingezogen; zudem kamen 32,6 Millionen aus Sondersteuern hinzu. Die Gesamtsumme der Fiskalerträge belief sich auf 381,1 Millionen Franken.
Die Stadt führt das gute Ergebnis hauptsächlich auf Aufwertungen im Bereich juristischer Personen in Verbindung mit der OECD-Mindeststeuer zurück und betont, dass die Steuerbasis stabil bleibt, jedoch stark von wenigen großen Zahler abhängt. Auch die Investitionen sind gestiegen: Die Nettoinvestitionen ins Verwaltungsvermögen erhöhten sich von 36,3 auf 81,9 Millionen Franken. Die Bilanzsumme der Stadt beläuft sich auf 1,217 Milliarden Franken und die Eigenkapitalquote liegt mit 88,3 Prozent deutlich über dem strategischen Zielwert. Der Stadtrat rechnet jedoch damit, dass diese Sondereffekte in den kommenden Jahren nachlassen werden.