Präsident Lee Jae-myung von Südkorea hat offiziell sein Bedauern über einen Drohneneinsatz im Luftraum Nordkoreas im Januar bekundet. Es wurde festgestellt, dass die Aktion ohne staatliche Genehmigung durch Privatpersonen erfolgte. Nach einer Untersuchung stellte sich heraus, dass sowohl ein Geheimdienstmitarbeiter als auch ein aktiver Militärangehöriger an dem Vorfall beteiligt waren; letzterer wurde unter anderem wegen Vergehen gegen das nationale Sicherheitsgesetz angeklagt. Nordkorea hatte den Vorfall im Januar bereits heftig verurteilt und die Drohnen abgeschossen, was zu einer weiteren Verschlechterung der ohnehin angespannten Beziehungen zwischen den beiden Ländern beitrug.