Das Osterwochenende gilt als eine der verkehrsstärksten Zeiten des Jahres, was sich auf Flughäfen, Schienen und Strassen bemerkbar macht. Der Flughafen Zürich rechnet über die Feiertage und während der Frühlingsferien mit einem Anstieg der Passagierzahlen: Täglich werden etwa 100’000 Reisende erwartet, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. London, Istanbul und Madrid stehen dabei bei den Destinationen an vorderster Stelle.
Um die Ferienvorbereitungen zu erleichtern, empfiehlt der Flughafen Zürich eine sorgfältige Planung. Dazu gehört das Einchecken online oder am Vorabend sowie die Überprüfung der Bestimmungen auf den Webseiten der Airlines. Reisende sollten ihr Gepäck selbstständig aufgeben und E-Tickets über den Bordkartenleser erstellen, was in allen Check-in-Bereichen sowie an Ankunft 1 und im Airport Shopping möglich ist.
Zudem wird geraten, die Gepäckregeln im Vorfeld zu prüfen. Infolge neuer Bestimmungen sind einige Artikel, wie Powerbanks, eingeschränkter zugelassen. Reisende sollten zudem Einfindungszeiten beachten, um Wartezeiten zu vermeiden.
Auf den Strassen wird ebenfalls mit erhöhtem Verkehr gerechnet. Viasuisse gibt an, dass das frühe Osterfest und gleichzeitige Schulferien in 18 Kantonen sowie 12 deutschen Bundesländern zu Staus führen könnten. Besonders zwischen Sonntag und Mittwoch oder am Gründonnerstag morgens ist Verkehrsausweichung über den Gotthard-Tunnel empfohlen, da viele Pässe noch gesperrt sind.
Rückreisende sollten das Osterwochenende möglichst am Ostersonntag beenden. Am Ostermontag prognostiziert Viasuisse Staus von bis zu zehn Kilometern mit Wartezeiten von rund drei Stunden zwischen 12 und 20 Uhr. Die besten Reisezeiten liegen in den frühen Morgenstunden nach dem Montag.
Für Autofahrer aus der Zürcher Region empfiehlt das Astra die San Bernardino-Route (A13), auch wenn dort mit Behinderungen gerechnet werden muss. Aktuelle Verkehrsinformationen bietet die TCS-App kostenlos an.
Die SBB bietet 27 Extrazüge und über 70’000 zusätzliche Sitzplätze zwischen Gründonnerstag und Ostermontag, um der gesteigerten Reisedynamik nach Tessin und Italien gerecht zu werden. Dennoch ist es ratsam, die Reise frühzeitig zu planen, sich im Online-Fahrplan über Auslastung und Extrazüge zu informieren sowie Sitzplätze zu reservieren. Zudem besteht die Option, Fahrräder oder Gepäck zwischen Bahnhöfen oder direkt von Tür zu Tür versenden zu lassen.