Am vergangenen Freitag reichte Taylor Swift Anträge beim US-Patent- und Markenamt ein, um ihre Stimme und ein bestimmtes Bühnenfoto zu markenrechtlich schützen. Die Firma TAS Rights Management ist als Eigentümerin der betreffenden Audioclips und des Bildes aufgeführt.
Bis Montag reagierte eine Sprecherin Swifts nicht auf Anfragen von Reuters nach einer Stellungnahme, ebenso wenig die in den Dokumenten genannten Rechtsvertreter.
In einem der Clips spricht Swift: «Hey, hier ist Taylor Swift, und du kannst mein neues Album ‹The Life of a Showgirl› jederzeit bei Amazon Music Unlimited hören.»
Josh Gerben, ein Anwalt für Markenrecht, war einer der Ersten, die über diese Schritte berichteten. Er sieht darin eine strategische Reaktion auf den Missbrauch durch künstliche Intelligenz. Bestehende Persönlichkeitsrechte seien oft unzureichend, da KI-Technologien Stimmen und Bilder nachahmen könnten, ohne das Originalmaterial zu kopieren. Die Markenanmeldung solle hier zusätzlichen rechtlichen Schutz bieten. Ein besonderes Merkmal der Anträge ist die Registrierung der gesprochenen Stimme als Marke. Das Bühnenfoto soll ebenfalls dazu dienen, gegen manipulierte oder KI-generierte Bilder vorzugehen, die Swifts Aussehen imitieren.
Das zu schützende Bild zeigt Swift auf einer Bühne in einem mit Pailletten besetzten Outfit und hält eine pinkfarbene Gitarre.