Das verheerende Reaktorunglück von Tschernobyl, das im April 1986 stattfand, bleibt ein düsteres Kapitel in der Geschichte. Vier Jahrzehnte später wird die Atomruine durch den russischen Angriffskrieg erneut zur potenziellen Gefahr für Europa.
Als Russland im Februar 2022 in die Ukraine einmarschierte, besetzten die Truppen direkt das Tschernobyl-Gelände. Die ukrainische Belegschaft musste fast einen Monat lang unter russischer Besatzung arbeiten – rund um die Uhr.
Mit dem Rückzug der Russen setzt sich der Krieg fort. Drohnen und Raketen fliegen regelmäßig über das Sperrgebiet von Tschernobyl, was eine ständige Gefahr für die instabile Anlage darstellt. Im Februar 2025 trifft eine russische Drohne die Schutzhülle des Reaktors Nummer 4, der bei dem Unglück betroffen war. Das Containment, das 1,5 Milliarden Euro kostete, wird beschädigt, wodurch die nukleare Sicherheit gefährdet ist.
Vier Mitarbeiter des Kraftwerks demonstrieren die Bedeutung ihrer Arbeit: Ljudmila, eine Sicherheitsingenieurin, Olena, eine Wissenschaftlerin im Sperrgebiet, Serhi Tarakanow, der Direktor der Anlage, sowie Watslaw, ein Flugabwehrsoldat, verteidigen Tschernobyl mit seiner Einheit gegen Drohnen und Raketen.
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