Etwa tausend Teilnehmende versammelten sich in Bern für eine nicht genehmigte Demonstration am 1. Mai unter dem Motto «Klassenkampf statt Vaterland». Verschiedene Gruppierungen der Linksaussen hatten zu dieser Kundgebung aufgerufen. Der Protest begann im Rosengarten, wo vor allem junge Menschen zusammenkamen, um dann einen Umzug durch die Stadt anzutreten. Berichten von «20 Minuten» zufolge wurden während des Aufzugs in der Altstadt und am Bahnhof Pyrotechnik sowie Rauchpetarden gezündet. Die Demonstration endete letztlich bei der Reitschule. Die Berner Polizei verhielt sich zurückhaltend, wie Augenzeugenberichte bestätigen. Der Umzug sei friedlich abgelaufen, es gab jedoch zeitweise Verkehrsbehinderungen.