In einer jüngsten Aktion hat das US-Militär ein als Drogen-Schmugglerboot identifiziertes Schiff im östlichen Pazifik beschossen und dabei vier Männer getötet. Laut einem Bericht des zuständigen US-Regionalkommandos seien Erkenntnisse der Geheimdienste Grundlage für den Verdacht auf Drogenhandel gewesen, da das Boot sich auf einer bekannten Route für illegale Substanzen bewegt habe.
Seit dem vergangenen Herbst setzen die USA diese Strategie fort und beschossen bereits mehrfach Boote in der Karibik sowie im östlichen Pazifik. Diese Einsätze führten zu Dutzenden Todesopfern. Washington rechtfertigt die Angriffe mit dem Vorhaben, den Schmuggel von Drogen in die Vereinigten Staaten zu verhindern, präsentiert jedoch keine konkreten Beweise für diese Behauptungen.