Die Gemeinde Birsfelden setzt eine umstrittene Verkehrskontrollmassnahme ein, die nun von der Baselbieter Regierung als rechtens eingestuft wird. Seit über sechs Monaten werden Autofahrer in bestimmten Quartierstrassen gefilmt. Fahrzeuge, die gegen bestehende Fahrverbote verstoßen, müssen mit einer Busse von 100 Franken rechnen. Ziel dieser Maßnahme ist es, zu verhindern, dass Staugeplagte den Verkehr auf die Nebenstraßen ablenken.
Nachdem eine Person ohne spezielle Durchfahrtsbewilligung Beschwerde eingelegt hatte, wies die Regierung des Kantons Basel-Landschaft diese zurück. Sie bestätigte, dass die Maßnahmen der Gemeinde Birsfelden verhältnismäßig und somit rechtens sind.