In einer Krisensitzung betonte der britische Premierminister Keir Starmer erneut, trotz steigendem Druck aus den eigenen Reihen an der Regierung festhalten zu wollen. Er zeigte sich auch bereit, ein innerparteiliches Abwahlverfahren mitzugehen, obwohl bisher kein solches Verfahren eingeleitet wurde. Nach der Sitzung bekundeten mehrere Minister ihre Unterstützung für Starmer; dem Arbeitsminister zufolge gab es keine direkte Infragestellung des Premierministers durch die Anwesenden.
Dennoch bleibt der Druck auf den Labour-Vorsitzenden hoch: Rund 80 Labour-Abgeordnete, darunter auch seine eigene Innenministerin Yvette Cooper, fordern seinen Rücktritt.