Der Xylophonweg in Stadtluzern, genutzt von Fussgängern und Velofahrerinnen, wird aufgrund seiner zu geringen Breite zunehmend zur Gefahrenstelle. Verbände haben nun konkrete Lösungsvorschläge an die Stadt herangetragen.
Michelle Keller berichtet: Der Weg verbindet den Emmer Seetalplatz mit der Luzerner Altstadt und dient als Durchgang für Badegäste, Anwohnerinnen und Velofahrer. Die schmale Betonfläche erfüllt jedoch nicht die Mindestbreitenstandards für Fuss- und Radwege. Eine Verbreiterung wäre laut städtischen Angaben mit Kosten von etwa 13 Millionen Franken verbunden (zentralplus berichtete).
Verband Fussverkehr Region Luzern und Pro Velo Luzern sehen dringenden Handlungsbedarf. In einem gemeinsamen Statement richten sie sich an Mobilitätsdirektor Marco Baumann (FDP). Sie fordern klare Regeln: Fussgänger und Velofahrer sollen den Weg respektvoll teilen, indem sie Spuren einhalten und das Überholen nur kurzfristig und vorsichtig gestatten.
Zusätzlich rufen die Verbände zu spezifischen Maßnahmen auf. Aufgrund der gefährlichen Querung beim Nordpol sollen Warnschilder installiert werden. Der Luzerner Stadtrat soll eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h festlegen, überwacht durch regelmäßige Polizeikontrollen. Schnellere Velofahrer und E-Bike-Nutzer sollen auf die Kantonsstrasse K13 ausweichen, was durch deutliche Wegweisung erleichtert werden soll.
Für einen sichereren Überweg des Kreisels am Kreuzstutz fordern Stadt und Kanton ein entsprechendes Bauprojekt. Diese Forderungen basieren auf einer gemeinsamen Stellungnahme von Pro Velo Luzern und dem Verband für Fussverkehr Luzern sowie Informationen aus dem Medienarchiv zentralplus.