Das Komitee, welches sich für ein erschwerten Zugang zum Zivildienst stark macht, hat seine Kampagne rund zwei Monate vor der Abstimmung eingeleitet. In dem Bündnis finden sich bürgerliche Parteien sowie militärische Verbände wieder. Es wird argumentiert, dass das geänderte Gesetz zur Sicherstellung der Personalbestände in Armee und Zivilschutz beitrage. Laut den Befürwortern leisten momentan zu viele junge Menschen Zivildienst; die Änderung soll diesen wieder auf jene beschränken, die Gewissenskonflikte beim Militärdienst haben.
Die Abstimmung über das Gesetz ist für den 14. Juni angesetzt, da der Zivildienstverband Civivia und die Jungen Grünen ein Referendum dagegen eingereicht haben. Sowohl Bundesrat als auch Parlament unterstützen das Gesetz.