Die Stadt Zürich strebt nach verbindlichen Regeln für die Finanzierung von Wahl- und Abstimmungskampagnen an. Inspiriert vom Vorbild Berns, plant sie, eine Verordnung beim Parlament einzureichen, wie am Mittwoch bekannt gegeben wurde. Parteien im Zürcher Stadtparlament sollen jährlich ihre Finanzierungsquellen offenlegen und Spender nennen, die Zuwendungen von mindestens 5000 Franken leisten. Diese Regeln sollen auch für städtische Kampagnen gelten. Anonyme oder ausländische Spenden sind untersagt. Die Stadtkanzlei wird diese Angaben prüfen und online veröffentlichen. Der Vorstoß geht auf eine Motion von SP, Grünen, AL, GLP und EVP zurück, die der Gemeinderat 2022 angenommen hatte.
Parallel dazu steht die Untersuchung der Vorfälle in der Herzchirurgischen Klinik des Zürcher Universitätsspitals im Fokus. Eine Kommission unter Leitung von Bundesrichter Niklaus Oberholzer analysiert Todesfälle zwischen 2015 und 2021. Im Kantonsrat wurden die Untersuchungsverzögerungen kritisiert, während Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) betont, der Bericht werde bald veröffentlicht.
Nach der Feuerkatastrophe in Crans-Montana prüfte die Gebäudeversicherung Zürichs Ausgehlokale auf Brandschutz. Dabei wurden Fluchtwege und Materialien überprüft. Die Betreiber zeigten sich kooperativ, wie am Montag berichtet wurde.
Ein Wechsel ereignete sich im Kantonsrat: David Garcia Nuñez von der AL ersetzt Lisa Letnansky nach deren Rücktritt. Er wird nun auch das Kantonsratsamt übernehmen und setzte auf Gesundheitsthemen.
Der Kanton Zürich hat zudem die PFAS-Belastung in Milch untersucht. Die Mehrzahl zeigt keine oder nur geringe Rückstände, lediglich bei einigen Betrieben wurden Spuren der verbotenen Substanz PFOS festgestellt. Trotzdem ist der Konsum nicht akut gefährlich, so die Baudirektion und Gesundheitsdirektion.
Yasmine Bourgeois von der FDP verzichtet auf ihr Gemeinderatsmandat, da sie nach Ebmatingen zieht. Sie möchte sich weiterhin in Bildungsfragen engagieren, insbesondere für Förderklassen, die vom Kantonsrat genehmigt wurden. Brenda Mäder wird ihre Nachfolge antreten.