Das Oberste Gericht Israels hat die Zahl der an der Klagemauer in Jerusalem zugelassenen Gläubigen von ursprünglich fünfzig auf nunmehr hundert verdoppelt. Die Entscheidung erfolgte nach einem Rekurs einer Nichtregierungsorganisation, der vom Gericht stattgegeben wurde. Diese Änderung tritt unverzüglich in Kraft. Das Gericht hat den Staat zudem bis Dienstag zur Begründung der allgemeinen Sicherheitspolitik für die heiligen Orte im alten Jerusalem aufgefordert.
Seit dem Ausbruch des Konflikts mit dem Iran Ende Februar ist der Zugang zu bedeutenden religiösen Stätten wie der Klagemauer, der Grabeskirche und dem Tempelberg aus Sicherheitsgründen für alle Glaubensgemeinschaften beschränkt.