Laut Verteidigungsminister John Healey hat Grossbritannien in jüngster Zeit «verstärkte russische Aktivitäten» im Nordatlantik registriert. Dabei wurden U-Boote nahe Unterseekabeln und Pipelines gesichtet. In Zusammenarbeit mit Alliierten verfolgte Grossbritannien über einen Monat hinweg ein russisches Angriffs-U-Boot sowie zwei Spionage-U-Boote. Healey betonte an Moskau gerichtet, dass jegliche Beschädigungen von Unterseekabeln oder Pipelines schwere Konsequenzen nach sich ziehen würden. Russland hatte in der Vergangenheit stets die Verantwortung für Schäden an solchen Infrastrukturen zurückgewiesen.