Die Finanzierung von homöopathischen Behandlungen durch Krankenkassen wird fortgeführt. Das Bundesamt für Gesundheit bestätigte, dass keine neue Überprüfung der Wirkung dieser Methode geplant ist, nachdem Tamedia-Zeitungen darüber berichteten.
Seit einer Volksabstimmung vor 14 Jahren leisten die Kassen Beiträge zu fünf alternativen Heilmethoden. Etwa ein Drittel der Schweizer Bevölkerung greift auf diese Behandlungsformen zurück, wobei die Homöopathie am beliebtesten ist.
Der Bundesrat erachtete eine weitere Untersuchung als zu kostspielig und ressourcenintensiv. Die Ausgaben für solche Leistungen werden mit 18 Millionen Franken im Jahr 2024 angegeben, was rund 0,04 Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben entspricht.