Weinsteins Anwälte behaupteten, dass es sich um eine einvernehmliche Beziehung gehandelt habe. Im Jahr 2020 wurde Weinstein wegen Vergewaltigung und krimineller sexueller Handlungen zu einer Haftstrafe von 23 Jahren verurteilt. Der Schuldspruch wurde jedoch im Jahr 2024 aufgrund von Verfahrensfehlern überraschend aufgehoben. Im darauf folgenden, neu aufgerollten Prozess kam es Ende letzten Sommers zu einem gespaltenen Urteil, da die Jury zerstritten war: Es wurde als erwiesen angesehen, dass Weinstein schwere Sexualverbrechen an einer Frau begangen hatte. In einem weiteren Anklagepunkt wegen schwerer Sexualdelikte gegen eine zweite Frau sprach ihn das Gericht frei. Eine Einigung der Geschworenen gelang nicht in Bezug auf einen dritten Anklagepunkt, weshalb dieser erneut verhandelt wird. Im Jahr 2023 wurde Weinstein zudem in Kalifornien in einem separaten Strafverfahren zu weiteren 16 Jahren Haft verurteilt.