Die Gewinner der World Press Photo Awards 2026 stehen fest: Themen reichen von ICE-Aktionen über die Krise in Gaza bis hin zu Vergewaltigungsfällen in Guatemala.
Im Jahr 2025 wurde ein Gerichtsgebäude in New York zum Brennpunkt für Massenabschiebungen, als die US-Einwanderungspolitik verschärft wurde. Das prämierte Bild zeigt den Moment der Festnahme von Luis, einem ecuadorianischen Migranten aus der Bronx, durch ICE-Beamte vor dem Gebäude. Zu sehen sind seine Töchter, die verzweifelt an ihm festhalten.
Nachdem israelische Behörden eine Hilfsblockade in Gaza verhängt hatten, führte dies 2025 zu einer Hungersnot. Das Foto dokumentiert Palästinenser, die auf einen Lkw mit Hilfsgütern klettern, als dieser nach der teilweisen Aufhebung des Embargos den Gazastreifen betritt.
In Guatemala mussten vier Jahrzehnte lang indigene Frauen in Gemeinden leben, in denen ihre Vergewaltiger lebten. Das Bild zeigt eine der Überlebenden zusammen mit anderen Frauen vor einem Gericht in Guatemala-Stadt am Tag des Urteils, bei dem drei Männer zu 40 Jahren Haft wegen Vergewaltigung und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt wurden.