Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat im Jahr 2025 mit einer Rekordsumme von rund 1,2 Milliarden Franken in neue Forschungsprojekte investiert. Angesichts von Kürzungen des Bundesbudgets muss der SNF seine Förderstrategie nun ändern, wie er am Dienstag bekannt gab.
Zum Jahresende 2025 waren beim SNF insgesamt über 6000 Projekte aktiv, an denen etwa 24’000 Forschende mitwirkten. Unter diesen waren 39 Prozent jünger als 35 Jahre und der Frauenanteil betrug 42 Prozent.
Im Berichtsjahr 2025 wurden gemäss dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht 1,2 Milliarden Franken in rund 2400 neue Forschungsvorhaben investiert. Der Hauptbetrag von 716 Millionen Franken wurde für die Projektförderung erfahrener Forschender verwendet, wobei sich die Erfolgsquote hierbei von 36 Prozent im Vorjahr auf 30 Prozent verringerte.
Als Reaktion darauf setzte der SNF Einschränkungen bei der Anzahl der Gesuche pro Person und den beantragten Mitteln durch, um die Erfolgsquoten zu stabilisieren. Dies ist nötig geworden, da der SNF von 2027 bis 2029 rund 200 Millionen Franken weniger vom Bund erhält.