Die Bundesregierung hat das Ziel, die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee Europas zu machen. Um dies zu erreichen, ist neben modernen Waffen und neu gebauten Kasernen vor allem neues Personal erforderlich. Die Regierung setzt bei der Anwerbung verstärkt auf soziale Netzwerke und geht dabei nicht um den Tod herum.
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Um junge Menschen für die Bundeswehr zu gewinnen, nutzt sie verstärkt Plattformen wie TikTok. Auch aktive Soldaten, beispielsweise der «Cinematic Sergeant», geben Einblicke in ihren Alltag und stellen dabei sowohl den möglichen Tod als auch das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Truppe, die Militärtechnik oder das nächste Mittagessen in den Vordergrund.
Diese Darstellung soll die Bundeswehr wie einen normalen Arbeitgeber erscheinen lassen. Im Podcast weist Leon Igel von «NZZ Pro» auf ein weiteres Problem hin: langfristige Verpflichtungen, die als erhebliches Hindernis gelten. Der Militärsoziologe Martin Elbe schlägt vor, diese Befristungen abzuschaffen.
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