Das Kantonsspital der Luks Gruppe verzeichnete 2025 ein erhebliches Wachstum. Die Einnahmen stiegen an, während die Kosten stabil gehalten werden konnten. Doch das Umfeld bleibt weiterhin anspruchsvoll.
In einer Mitteilung hebt die Luks Group hervor, dass es sich um ein Rekordjahr handelt. Das Kantonsspital behandelte 51’500 Patienten stationär und verzeichnete rund 970’000 Kontakte mit Patienten. Diese Zahlen spiegeln sich auch im Umsatz wider, welcher deutlich anstieg.
Das Jahr 2025 endete für die Luks Gruppe mit einem positiven Ergebnis von 42,2 Millionen Franken. Der Umsatz erhöhte sich um 7,2 Prozent auf insgesamt 1,34 Milliarden Franken. Die Ausgaben stiegen nur minimal um 0,7 Prozent und blieben fast stabil.
Florian Aschbrenner, CEO der Luks Gruppe, äusserte in der Mitteilung: «Der Abschluss zeigt, dass unsere medizinische Arbeit überzeugt und wir verantwortungsvoll mit den Mitteln umgehen. Das Ergebnis ist eine klare finanzielle Steuerung und das Engagement unserer Mitarbeitenden.»
Im ambulanten Bereich gewinnt die Luks Gruppe an Bedeutung, da hier rund 40 Prozent des medizinischen Umsatzes erwirtschaftet werden – mit einer steigenden Tendenz. Diese Entwicklung entspricht den gesundheitspolitischen Vorgaben und ist medizinisch sinnvoll, stellt aber auch wirtschaftliche Herausforderungen dar. Die Integration ambulanter Leistungen in primär stationäre Strukturen führt zu Effizienzverlusten und ist durch die Tarife nur schwer abgedeckt. Daher treibt die Luks Gruppe den Ausbau der ambulanten Prozesse voran, etwa mit dem Operationszentrum am Standort Sursee.
Obwohl das Jahr positiv abschloss, bleibt das Umfeld herausfordernd. Faktoren wie Ambulantisierung, demographischer Wandel, Fachkräftemangel, Digitalisierung und hoher Investitionsbedarf belasten die Spitalversorgung strukturell.
Martin Nufer, Verwaltungsratspräsident der Luks Gruppe, merkt an: «Das Ergebnis von 2025 zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir sind uns jedoch bewusst, dass eine strategische Weiterentwicklung notwendig ist, um auch langfristig die Versorgung sicherzustellen.»