Im Jahr 2025 sind die Schweizer Eisenbahngesellschaften wichtige Fortschritte beim Ausbau des Schienennetzes erzielt, wie aus dem neuesten Standbericht des Bundesamtes für Verkehr (BAV) hervorgeht, der am Donnerstag veröffentlicht wurde.
Der Doppelspurausbau zwischen Grellingen und Duggingen BL markiert die erste große Phase des Ausbauschritts 2035, welche termingerecht in Betrieb genommen wurde. Wie das Bundesamt für Verkehr (BAV) am Donnerstag mitteilte, ermöglichte diese Maßnahme seit dem Fahrplanwechsel im Dezember einen dichteren Takt im Laufental.
Zusätzlich sind auch im Raum Basel-Stadt Ausbauten realisiert worden. Die SBB hat den Vierspurausbau in Liestal abgeschlossen, wodurch die S-Bahn nach Basel nun im Viertelstundentakt verkehrt. In der Ostschweiz erlaubt ein neues Überholgleis für den Güterverkehr einen durchgehenden Halbstundentakt des Intercitys zwischen Zürich und Chur.
Die Modernisierung des Bahnhofs Lausanne, das größte Projekt im Ausbauprogramm, hat mit den Hauptarbeiten begonnen. Die Umbauten am Bahnhof Freiburg sind abgeschlossen. Das BAV erteilte die Plangenehmigung für den Brüttenertunnel – ein zentrales Element des Vierspurausbaus Zürich-Winterthur – und führte die öffentliche Auflage für den Ausbau des Bahnhofs Zürich Stadelhofen durch.
Der Bundesrat beabsichtigt, das Bahnnetz weiter auszubauen, jedoch sollen die Projekte aufgrund finanzieller Überlegungen neu priorisiert werden. Eine entsprechende Vorlage soll vor den Sommerferien in die Vernehmlassung gehen. Diese Neuausrichtung ist im aktuellen Standbericht, der die Situation bis Ende 2025 abbildet, noch nicht berücksichtigt, wie das BAV weiter bekannt gab.