Auf seinem Weg zum achten Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Eriwan wird Bundespräsident Guy Parmelin am Montag ein Treffen mit Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni abhalten. Die Themen und die Dauer des Gesprächs sind bislang unklar.
Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) bestätigte gegenüber Keystone-SDA entsprechende Meldungen aus CH-Media-Zeitungen. Am darauffolgenden Dienstag wird Parmelin in Rom den italienischen Präsidenten Sergio Matarella treffen. Im Fokus der Gespräche stehen die Bekämpfung der Brände in Crans-Montana VS, die Beziehungen Schweiz-EU, Sicherheitsfragen und wirtschaftliche Entwicklungen in Europa sowie aktuelle internationale Themen, wie das WBF am Donnerstag mitteilte.
Die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete am Mittwoch, dass Italien im Strafverfahren zur Brandkatastrophe von Crans-Montana VS als Zivilklägerin auftreten möchte. Grund sei der «direkte Schaden», den der italienische Staat erlitten habe.
Italiens Politik war zudem über das Verhalten des Spitals Wallis verärgert, das drei italienischen Familien Kopien von Rechnungen übersandt hatte. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni kritisierte dies auf der Plattform X und erklärte es sei «unzumutbar», dass diese Kosten entweder von den Familien oder dem italienischen Staat getragen werden müssten.
Am 6. Mai wird Parmelin zudem die Vereidigung neuer Rekruten der Schweizergarde bezeugen und im Vatikan Papst Leo XIV treffen.
Vor seinem Rom-Besuch nimmt der Schweizer Bundespräsident am achten Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft teil, das in Eriwan stattfindet. Das Motto lautet «Zukunft gestalten: Sicherheit und Stabilität in Europa».