In Saporischschja, einer Grossstadt im Südosten der Ukraine, wurden kurz vor einer von Kiew angekündigten Waffenruhe mindestens zwölf Menschen durch russische Bombenangriffe getötet. Über ein Dutzend weitere Personen erlitten Verletzungen, wie Iwan Fedorow, der Gouverneur der Region Saporischschja, auf Telegram berichtete. Fotos zeigen schwere Beschädigungen an Gebäuden und Rauchwolken. Die Frontlinie zwischen russischen und ukrainischen Streitkräften erstreckt sich etwa 20 Kilometer südlich der Stadt.
Gleichzeitig forderten drei russische Bombenangriffe auf die ostukrainische Stadt Kramatorsk, laut Behördeninformationen, mindestens neun Menschenleben. Der Zivilschutz meldete 16 Verletzte und berichtete von der Betreuung Dutzender psychisch betroffener Personen. Zahlreiche Wohnhäuser und Autos wurden beschädigt, wobei mehrere Brände gelöscht werden mussten. Kramatorsk, eine Industriestadt im umkämpften Gebiet Donezk, liegt nur rund 15 Kilometer von der Frontlinie entfernt.
Die Ukraine verteidigt sich seit über vier Jahren gegen die russische Invasion.