Donald Trump erklärte auf Truth Social, dass der ursprüngliche Vorschlag nicht ausgereicht hätte, um die erforderlichen Veranstaltungen, Treffen und künftigen Amtseinführungen abzuhalten. Trotz der gestiegenen Ausgaben betonte er, der Ballsaal werde frühzeitig und unter Budget fertiggestellt werden.
Seine Äußerungen fielen zeitgleich mit einem Vorschlag der Republikaner, die dem Secret Service eine Milliarde Dollar an Steuergeldern für Sicherheitsvorkehrungen zusichern wollten, einschließlich des Ballsaals.
Ein Bundesrichter in Washington hatte Ende März den Baustopp für das bis zu 400 Millionen Dollar teure Projekt verfügt, so lange der US-Kongress das Vorhaben nicht genehmigt. In seiner Entscheidung stellte er klar: Ein Präsident besitze das Weiße Haus nicht. Er gab dem Justizministerium zwei Wochen Zeit für eine mögliche Berufung und kündigte Ausnahmen bei sicherheitsrelevanten Arbeiten an.
Die US-Regierung legte umgehend Berufung ein, wobei Trump die Auffassung vertrat, dass keine Kongresszustimmung nötig sei, da der Bau durch Spenden finanziert werde.
Ein Berufungsgericht entschied daraufhin, das Projekt solle weiterlaufen, während die rechtliche Debatte andauere. Das Finanzierungspaket enthält jedoch keine Angaben dazu, wie viel von den Mitteln tatsächlich für den Ballsaal verwendet wird. Trump hatte zuvor versichert, dass private Spenden ausreichen würden.
Demokratischer Senator Dick Durbin kritisierte die Maßnahme als Finanzierung eines „Eitelkeitsprojekts“ Trumps und betonte die finanziellen Kämpfe der Amerikaner.