Mit «DAI DAI», dem offiziellen Song für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, kehrt Shakira erneut auf das Spielfeld zurück und wird zum Markenzeichen der FIFA. Die kolumbianische Sängerin begleitet die WM bereits zum dritten Mal. Eine vollständige Version des Songs erscheint am 14. Mai.
Nicht nur Shakiras Stimme bleibt in Erinnerung, sondern auch eine Reihe von zehn ikonischen WM-Songs, die sich tief in das kollektive Gedächtnis eingebrannt haben. So ist es kaum nötig, Fußballfan zu sein, um «Un’estate italiana» von 1990 im Kopf zu haben – eine Produktion des Musikpioniers Giorgio Moroder.
Ricky Martin trug mit «La Copa de La Vida» lateinamerikanische Rhythmen in die WM-Spiele 1998 und vermittelte das Gefühl ungefilterter Feierstimmung nach gewonnenen Spielen. Der karnevaleske Ton von Ricky Martin wird durch «Dario G» ergänzt, der den klassischen Fussballgesang mit weltweiten Instrumenten unterlegt.
Baschi trug mit «Bring en hei», ursprünglich für die Reality-Show «Der Match» geschrieben, einen Schweizer Hit bei. Während der WM 2006 und spätestens zur EM 2008 wurde es zum Nationalhit.
«Wir sind bereit» von Sportfreunde Stiller erinnert an die Hoffnung deutscher Fans auf ihren vierten Titel nach 1954, 1974 und 1990. Obwohl Deutschland bei der Heim-WM 2006 nicht den ersten Platz erreichte, blieben sowohl dieses Lied als auch «Zeit, dass sich was dreht» von Herbert Grönemeyer lange Zeit auf Platz eins der Charts.
Grönemeyer präsentierte das mit Amadou und Mariam komponierte Lied bei der Eröffnung in München und lieferte den Soundtrack für das Sommermärchen. Bob Sinclairs «Love Generation» verbreitete sich während der WM 2006 weltweit im Radio.
Shakira startet ihre WM-Liederkarriere 2010 mit «Waka Waka», dessen Refrain von der kamerunischen Band Golden Sounds stammt, die das Lied «Zangaléwa» als satirisches Soldatenlied veröffentlichte. “Wavin’ Flag”, eine Ode an Freiheitskämpfe, wurde für die WM in Südafrika neu konzipiert und von K’naan, einem aus Somalia stammenden Musiker, vorgetragen.
Shakiras neuester Song «DAI DAI» klingt wieder ganz nach ihrem Stil – ein Erinnerungsstück an vergangene Weltmeisterschaften.