Veronica Fusaro äusserte sich nach den ersten Proben in der Wiener Stadthalle enttäuscht über das unzureichende Engagement der Stage-Crew. Die Crew hatte Schwierigkeiten, die komplexen Abläufe umzusetzen, was zu einer langen Liste von Verbesserungen führte. Doch bei den zweiten Proben am Freitag zeigte sich eine deutliche Besserung, wie Fusaro gegenüber SRF berichtet. Sie dankt ihrem Team und der Schweizer Crew für die Übernahme des Requisit-Managements, was zu einer reibungslosen Choreografie führte: “Die Seile werden nun korrekt vorbereitet”, erläutert sie. Ihre Entschlossenheit ist unerschütterlich: Sie sei vollständig bereit für die Show-Woche, während das lokale Team bei 90 Prozent liege. Die ersten Eindrücke der Fans spiegeln sich in den von der European Broadcasting Union veröffentlichten 30-Sekunden-Clips wider, insbesondere Fusaros Interpretation des Songs “Alice” stösst auf Begeisterung und wird als innovativ gelobt – ein deutlicher Kontrast zur minimalistischen Performance von Zoë Me mit «Voyage» im Vorjahr. Einige Fans sehen in ihr eine “Dark Horse”-Kandidatin, die das Potenzial hat zu überraschen. Kritiker bemängeln hingegen das chaotische Arrangement der drei Minuten Bühnenzeit als spannend empfunden wird und zur Wiederholung animiert. Für die Vorbereitung werden mehrere Durchläufe vor Publikum durchgeführt, wodurch Fusaro sich auf den Applaus von circa 10’000 Menschen einstimmen kann. Die Halbfinals des Eurovision Song Contest 2026 finden am Dienstag und Donnerstag, 12. und 14. Mai um 21:00 Uhr auf SRF 2 statt; das Finale wird am Samstag, den 16. Mai um 21:00 Uhr auf SRF 1 übertragen. Über die Liveticker-Option der SRF News App können alle Shows verfolgt werden. Die Wetten deuten darauf hin, dass es für Fusaro im zweiten Halbfinale knapp wird, doch wie in jeder Ausgabe des Song Contests entscheidet das Voting von Publikum und Jury über den Erfolg – die Chancen der Schweiz bleiben somit offen.