Ab dieser Woche widmet sich die Serie «Etty» von Arte dem Leben der jüdischen Niederländerin Etty Hillesum in besetztem Amsterdam. Die Produktion stellt ihre letzten Lebensjahre dar und basiert auf ihren Tagebüchern, die sie zwischen 1941 und 1943 führte.
Etty Hillesum war eine junge Intellektuelle, deren Gedanken weltweit Beachtung finden. Sie entschied sich freiwillig für ein Leben im Lager Westerbork, um anderen Juden zu helfen, bevor sie 1943 in Auschwitz ermordet wurde.
Durch die Verwendung einer zeitlosen Bildsprache vermittelt die Serie, dass Hillesums Botschaft über Angst, Mitgefühl und Menschlichkeit auch heute noch relevant ist.