Die irische Zentralbank hat ihre Inflationsprognose für dieses und nächstes Jahr nach oben korrigiert. Sie rechnet mit einer Teuerungsrate von 2,9 Prozent im laufenden Jahr sowie etwa 2,6 Prozent im Jahr 2027.
Als Hauptursache werden die gestiegenen Energiepreise genannt, die durch den Konflikt im Nahen Osten verstärkt werden. Im Vergleich zur Prognose vom Dezember bedeutet dies eine Anpassung nach oben um insgesamt 1,4 Prozentpunkte für die Jahre 2026 und 2027. Im Vorjahr belief sich die Inflationsrate auf durchschnittlich 2,1 Prozent.
Für die Schweiz prognostizierte das Institut für Konjunkturforschung der ETH bislang eine Preissteigerungsrate von 0,4 Prozent in diesem Jahr.