Der vielfache Weltmeister Italien hat einen wichtigen Schritt in Richtung der WM 2026 gemacht, indem er Nordirland in Bergamo im Halbfinale des Play-offs mit einem klaren 2:0 bezwang. Seit dem letzten Turnier 2014 wartet das Team auf eine neue Teilnahme an einer Weltmeisterschaft und scheiterte zuletzt zweimal in den Play-offs – 2017 gegen Schweden und 2022 gegen Nordmazedonien.
In einem von Nervosität geprägten Spiel fand Italien in Sandro Tonali seinen Erlöser, der bereits in der 56. Minute mit einem Schuss aus dem Strafraum das Tor traf. Die endgültige Siegsicherung gelang Moise Kean in der 80. Minute.
Für Trainer Gennaro Gattuso steht nun am Dienstag ein weiteres entscheidendes Spiel an, bei dem entweder Wales oder Bosnien-Herzegowina auswärts bezwungen werden muss.
Die Schweizer Fußballfans sind besonders interessiert am Duell zwischen Wales und Bosnien-Herzegowina gegen Italien. Der Gewinner dieses Spiels wird in der Schweizer Vorrundengruppe antreten und trifft am 18. Juni in Los Angeles auf das Team von Murat Yakin.
Der Kosovo befindet sich ebenfalls noch im Rennen um einen der letzten vier europäischen WM-Plätze. Mit einem Sieg gegen die Slowakei (4:3) in Bratislava, bei dem Kreshnik Hajrizi den entscheidenden vierten Treffer erzielte, stehen sie kurz vor ihrer ersten WM-Teilnahme. Ein Heimsieg am Dienstag gegen die Türkei wäre noch nötig.
Das von Vincenzo Montella trainierte türkische Team feierte in Istanbul einen 1:0-Erfolg über Rumänien, wobei Ferdi Kadioglu den entscheidenden Treffer nach einem schönen Pass von Arda Güler erzielte.
Schweden, der andere WM-Qualifikationsgegner der Schweiz neben dem Kosovo, steht ebenfalls im Play-off-Final. Viktor Gyökeres gelang beim 3:1 gegen die Ukraine in Valencia ein Hattrick. Am Dienstag trifft das Team auf Polen, das sich nach einem Rückstand mit 2:1 gegen Albanien durchsetzen konnte. Die Tore von Robert Lewandowski und Piotr Zielinski (63., 73.) waren entscheidend.
Das letzte verbliebene WM-Ticket wird zwischen Dänemark und dem Sieger der Partie Irland gegen Tschechien ausgespielt. Dänemarks Team zeigte eine starke Leistung gegen Nordmazedonien, bei der alle vier Tore im zweiten Durchgang fielen.