Die Davoser konnten ihre Chance auf einen Platz unter den letzten Vier nicht nutzen und mussten sich Zug mit einem Endergebnis von 2:5 geschlagen geben. Die Partie markierte für das Gastgeber-Team zugleich den ersten Sieg in den Play-offs nach einer Serie aus elf Niederlagen. Fribourg-Gottéron hingegen nutzte die Gelegenheit, indem sie im zweiten Spiel ihrer Viertelfinalserie gegen Rapperswil-Jona Lakers mit einem 6:2-Auswärtssieg zum 2:2 in der Best-of-7-Serie ausgleichen konnten.
(sda) Die Davoser vergaben somit die erste Möglichkeit, sich für die Halbfinals zu qualifizieren. Der Qualifikationssieger unterlag im Spiel bei Zug mit 2:5 und führt dennoch in der Serie noch mit 3:1.
Nachdem sie beim ersten Heimspiel gegen Davos eine knappe 0:2-Niederlage hinnehmen mussten, nutzte Zug die Chancen dieses Mal effektiv. Andreas Wingerli eröffnete bereits nach 33 Sekunden mit einem Schuss den Torreigen zum 1:0. Tomas Tatar erhöhte in der zehnten Minute auf 2:0 und Gregory Hofmann schoss kurz darauf, in der 14. Minute, das 3:0 aus der Luft heraus. Wingerli verpasste in der 16. Minute knapp das vierte Tor.
Die Davoser kämpften sich zurück ins Spiel. Matej Stransky traf nach 26 Minuten zum 1:3. Simon Ryfors nutzte in der 35. Minute die zweite Überzahl seines Teams, um den Spielstand auf 2:3 zu verkürzen. In Topform befindet sich Ryfors mit nun vier Toren und sieben Skorerpunkten in diesen Play-offs.
Die Partie schien zugunsten von Davos zu kippen, doch Lukas Bengtsson traf unabsichtlich Teamkollege Sven Senteler, was dazu führte, dass der Puck über HCD-Verteidiger Michael Fora ins Tor rollte. Andreas Wingerli besiegelte den Sieg mit seinem zweiten Treffer zum 5:2 (50.). Für Zug war es der erste Play-off-Sieg nach elf Niederlagen. Davos hat am Samstag zu Hause die nächste Gelegenheit, sich für das Halbfinale zu qualifizieren.
Im zweiten Spiel des Abends schaffte Fribourg-Gottéron den Ausgleich gegen Rapperswil-Jona Lakers mit einem deutlichen 6:2-Auswärtssieg. Trotz der Verletzung von Schlüsselspieler Andrea Glauser in der Verteidigung blieben die Freiburger ihrer Strategie treu und gingen durch Michael Kaplas Tor in der achten Minute in Führung.
Die Gäste setzten das Tempo hoch, mit Henrik Borgströms 2:0 nur 51 Sekunden nach Wiederanpfiff. Nathan Marchon (45.) und Kevin Nicolet (46.) trafen innerhalb von 22 Sekunden zum 4:1 und 5:1.
Nachdem sie sich am Dienstag erstmals in Freiburg geschlagen geben mussten, erlebten die Lakers eine uninspirierte Leistung zu Hause. Trotz des Anschlusstreffers von Captain Nico Dünner zur Halbzeit (26.) und Yannick Rathbegs 3:1 im dritten Abschnitt, gelang es ihnen nicht, das Spiel zurückzugewinnen.
Rathbeg wurde im Schlussdrittel zum Doppeltorschützen. Alle Tore fielen bei numerischem Gleichstand; Powerplay-Tore waren erneut kein Faktor in der Begegnung. Das nächste Duell findet am Samstag mit Heimrecht für Fribourg-Gottéron statt.