Der bundeseigene Konzern Deutsche Bahn hat für das Jahr 2025 einen tiefroten Jahresabschluss verzeichnet. Unter dem Strich verbuchte der Konzern ein Minus von 2,3 Milliarden Euro, wie er am Freitag bekannt gab. Dies bedeutet eine Verschlechterung um rund 500 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Hauptgrund für den Verlust sei eine Abschreibung in Höhe von 1,4 Milliarden Euro im Fernverkehr, so die Mitteilung.
Trotz der tiefroten Zahlen hat die Bahn bei Umsatz und operatives Ergebnis Fortschritte erzielt. Der Umsatz stieg um drei Prozent auf rund 27 Milliarden Euro, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Auch das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebit) verbesserte sich um 630 Millionen auf plus 297 Millionen. DB-Chefin Evelyn Palla äußert dennoch Unzufriedenheit und betont: «Erst wenn wir wieder nachhaltig Jahresüberschüsse erwirtschaften und Investitionen aus eigener Kraft stemmen können, sind wir am Ziel», so ihre Aussage in der Mitteilung.