Toni Piëch, Sohn des ehemaligen Porsche-Aktionärs Ferdinand Karl Piëch und Gründer der «Piëch Automotive AG» mit Sitz in Zug, plant durch einen Elektro-Sportwagen den Durchbruch. Der Traum droht jedoch zu platzen. Jetzt soll der geerbte Bugatti La Voiture Noire finanziell aushelfen.
Bereits 2019 stieß das Unternehmen bei der Präsentation des Prototyps Mark Zero auf großes Interesse, doch ein Serienmodell steht noch aus. «Handelsblatt»-Recherchen zufolge ist die Firma finanziell und operativ angeschlagen. Mehrere Manager haben sich nach den hohen Erwartungen wieder zurückgezogen.
Um der Krise zu begegnen, soll Piëch versucht haben, sein Einzelstück Bugatti La Voiture Noire zu verkaufen – ein Auto, das 2019 mit einem Preis von 16,7 Millionen Franken als das teuerste neue Modell gefeiert wurde. Angeboten wurde der Wagen für rund 27 und später sogar 23 Millionen Franken. Ob sich ein Käufer fand, ist unklar.
Quellen: Recherchen im «Handelsblatt», Artikel im «Blick»