Der anhaltende Konflikt im Iran zwingt die Lufthansa dazu, einen Rückgang des Flugbetriebs in Betracht zu ziehen. Aufgrund von steigenden Kerosinpreisen erwägt die Airline den Abzug bis zu 40 Flugzeuge vom Dienst.
Nach Angaben eines Berichts im «Handelsblatt» werden entsprechende Szenarien intern geprüft, wie auf einer Mitarbeiterevent berichtet wurde. Obwohl eine direkte Stellungnahme des Unternehmens fehlt, bestätigte die Lufthansa später, dass sie solche Überlegungen anstelle. Vor allem ältere Flugzeuge sowie unrentable Europa-Routen sind von diesen Plänen betroffen.
Die Airline schätzt Mehrkosten auf rund 1,5 Milliarden Euro. Zusätzlich rechnet Lufthansa mit einem Rückgang der Nachfrage und potenziellen Tariferhöhungen.