Autor Konstantin Kreibich beleuchtet das Phänomen des Osterstaus auf dem Gotthard. Bereits bei der Eröffnung des Tunnels im Jahr 1980 kam es zu Staus an Ostern, ein Muster, das bis heute anhält.
Der längste jemals gemessene Osterstau erstreckte sich 1998 über beeindruckende 25 Kilometer und überschritt damit sogar die Länge des 16.918 Meter langen Tunnels selbst. Trotz der Annahme, dass sich das Problem jedes Jahr verschärft, zeigen Daten, dass es Schwankungen gibt – abhängig von Faktoren wie Wetterbedingungen und Reiselust.
Nach dem Ende der Covid-19-Pandemie erlebte der Verkehr einen Aufschwung; 2022 und 2023 waren Spitzenjahre für Staulängen. Die Problematik verschiebt sich zunehmend auf alternative Routen wie den San Bernardino, was zu neuen Engpässen führt.
Für das Jahr 2026 wird mit einem besonders heftigen Stauproblem gerechnet, bedingt durch zahlreiche Ferien und einen frühen Ostertermin. Die Rückfahrtsituation nach Ostern dürfte bis in die Woche danach anhalten, insbesondere für jene, die ihre Ferien verlängern.
Aktuelle Staumeldungen können im zentralplus-Staureporter eingesehen werden, der alle wichtigen Informationen rund um Verkehrsveränderungen liefert. Zudem bietet zentralplus einen Service zur Parkplatzsuche in Echtzeit für Luzern und Zug, wobei die Verfügbarkeit durch farbcodierte Icons angezeigt wird.
Die Analyse basiert auf Daten von Viasuisse, dem Bundesamt für Strassen (Astra) sowie dem Touring Club Schweiz (TCS).